Erstgespräch und Einschätzung
Klärung des Anliegens, erste diagnostische und psychodynamische Einordnung sowie Orientierung zum weiteren Vorgehen.
Arzt · Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Private psychodynamische Psychotherapie in Göttingen – für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien.
Ich verbinde medizinische und psychotherapeutische Perspektiven mit psychodynamischer Ausbildung, klinischer Praxis und universitärem Arbeiten.
Im Mittelpunkt steht eine psychodynamische Haltung: Symptome werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang von Beziehungserfahrungen, Entwicklung, inneren Konflikten, Affekten und familiären Dynamiken verstanden.
Psychodynamisches Arbeiten bedeutet, hinter dem sichtbaren Verhalten nach Sinn, Konflikt und Entwicklungsmöglichkeiten zu fragen. Behandlung entsteht dabei in einem verlässlichen Rahmen, in dem junge Menschen und Eltern sich ernst genommen fühlen können.
Das Angebot in Göttingen richtet sich an Privatpatient:innen und Selbstzahler:innen. Im Erstgespräch werden Anliegen, Belastung, Entwicklungsgeschichte und mögliche nächste Schritte sorgfältig geklärt.
Klärung des Anliegens, erste diagnostische und psychodynamische Einordnung sowie Orientierung zum weiteren Vorgehen.
Behandlung bei Ängsten, Zwängen, depressiven Entwicklungen, Krisen, Selbstwertproblemen oder Beziehungskonflikten.
Eltern werden als wichtige Bezugspersonen einbezogen, ohne vorschnelle Schuldzuweisungen oder einfache Erklärungen.
Studium mit den Fächern Englisch, Politik und Pädagogik.
Vorbereitungsdienst am Studienseminar und Abschluss mit dem 2. Staatsexamen.
Ausbildung in analytischer und tiefenpsychologisch fundierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie mit Behandlungserfahrung, Supervision und Lehranalyse; Abschluss mit Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.
Langjährige Tätigkeit an Gymnasien mit Jugendlichen und Eltern sowie Erfahrung mit Leistung, Selbstwert, Gruppendynamik und Entwicklungsfragen.
Medizinstudium in Göttingen mit praktischer Erfahrung u. a. in Innerer Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendpsychiatrie; Abschluss mit Approbation als Arzt.
Psychotherapeutische Tätigkeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien.
Lehrtätigkeit am Lou-Andreas-Salomé-Institut in Göttingen und am Annemarie-Dührssen-Institut in Braunschweig.
Lehre im Bereich Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Institut für Psychologie.
Ich arbeite in einem klaren, ruhigen und geschützten Rahmen. Diagnostische Sorgfalt, psychodynamisches Verstehen und eine respektvolle Beziehungsgestaltung bilden die Grundlage der Behandlung.
Die schulische Erfahrung steht nicht im Vordergrund der Behandlung, kann aber hilfreich sein, wenn Belastungen im Zusammenhang mit Schule, Leistung, Rückzug, Konflikten oder Übergängen sichtbar werden.
Hier finden Sie ausgewählte Texte, Gespräche und Videos, die ich fachlich interessant finde und die unterschiedliche Perspektiven auf psychisches Erleben, Entwicklung und Psychotherapie eröffnen. Die Auswahl wird in unregelmäßigen Abständen ergänzt.
Es geht dabei nicht um eine vollständige Literaturliste, sondern um einzelne Beiträge, die einen Gedanken besonders anschaulich machen oder zum Weiterdenken anregen.
Ein kurzer, anschaulicher Beitrag darüber, wie wechselseitige und responsive Beziehungserfahrungen die frühe Entwicklung prägen.
Warum ich ihn empfehle: Mich interessiert daran besonders, wie selbstverständlich hier deutlich wird, dass Entwicklung nicht isoliert im Kind stattfindet, sondern in Beziehung.
Video ansehenDas bekannte Experiment macht eindrücklich sichtbar, wie sensibel Säuglinge auf den plötzlichen Verlust emotionaler Responsivität reagieren – und wie bedeutsam die Wiederaufnahme des Kontakts ist.
Warum ich es empfehle: Für mich zeigt kaum ein Experiment so unmittelbar, wie sehr ein Kind auf Resonanz angewiesen ist – und wie viel in der Wiederherstellung von Kontakt geschieht.
Video ansehenMartina Gedeck liest Fragmente aus Jacques Lacans Vortrag in der Pariser Klinik Sainte-Anne vom 10. November 1967 – ein ungewöhnlicher, konzentrierter Zugang zu Lacans Denken an der Schnittstelle von Psychoanalyse und Psychiatrie.
Warum ich es empfehle: Mich reizt daran die Verbindung von klinischer Erfahrung und einem Denken, das vertraute psychiatrische Kategorien noch einmal grundsätzlich infrage stellt.
Video ansehenEine satirisch zugespitzte Auseinandersetzung mit institutionellen Mechanismen, die eigenes Denken, Neugier und Kreativität in psychoanalytischer Ausbildung hemmen können.
Warum ich ihn empfehle: Ich schätze den Humor, mit dem Kernberg ein ernstes Problem trifft: Ausbildung sollte eigenes Denken ermöglichen – nicht Unterordnung produzieren.
Text öffnenFür eine erste Anfrage genügt eine kurze Nachricht mit Namen und Rückrufmöglichkeit. Sensible Details können im persönlichen Gespräch geklärt werden; die konkreten Rahmenbedingungen werden vor Beginn transparent besprochen.
E-Mail schreiben